Sämtliche sieben Arten von Meeresschildkröten sind durch Plastikabfall bedroht. Dies zeigt eine Übersichtsstudie von britischen Wissenschaftlern auf. Zu den Gefahren gehören Verschlucken, sich Verheddern oder unbenutzbare Brutstrände.
Zwischen 1950 und 2015 stieg die weltweite Plastikproduktion von 1,5 Millionen Tonnen auf 299 Millionen Tonnen an, wie die Forscher im Fachjournal «ICES Journal of Marine Science» schreiben. Ein grosser Teil davon gelangt in die Meere. Jüngste Untersuchungen kamen zum Schluss, dass bereits jede zweite Schildkröte Plastik gefressen hat. Bei Seevögeln sollen es sogar 95 Prozent sein.
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Quelle: www.blick.ch
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Sonntag, 18. Oktober 2015
Dienstag, 28. April 2015
Die Reise der Suppenschildkröte
Lassen sich frisch geschlüpfte Schildkröten im Meer von der Strömung
treiben? Davon sind Forscher bislang ausgegangen. Neue Studien zeigen
aber, dass die jungen Tiere dorthin schwimmen, wo ihre Überlebenschancen
gut sind.
Sofort nachdem Meeresschildkröten aus dem Ei geschlüpft sind, machen sie sich auf den Weg ins Meer. Wo genau sie die nächsten Jahre verbringen, ist ein noch ungelöstes Rätsel. Erst wenn die Tiere erwachsen sind, kriechen sie wieder an Land, um sich zu paaren.
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Quelle: www.sueddeutsche.de
Sofort nachdem Meeresschildkröten aus dem Ei geschlüpft sind, machen sie sich auf den Weg ins Meer. Wo genau sie die nächsten Jahre verbringen, ist ein noch ungelöstes Rätsel. Erst wenn die Tiere erwachsen sind, kriechen sie wieder an Land, um sich zu paaren.
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Quelle: www.sueddeutsche.de
Dienstag, 4. Juni 2013
Rätselhafte Ortstreue von Meeres-Schildkröten aufgeklärt
Tausende von Kilometern lange Reise der Unechten Karettschildkröte hat einen biologischen Sinn.
Sie schwimmen tausende von Kilometern, um ihre Eier wieder an den Ort ihrer eigenen Geburt abzulegen: Unechte Karettschildkröten sind extrem ortstreu. Welchen biologischen Sinn dies hat, haben jetzt deutsche Biologen aufgeklärt. Demnach vererben die Mütter ihrem Nachwuchs genau die Immun-Ausstattung, die diesen am besten vor den Parasiten und Erregern an ihrem Geburtsort schützt. Damit es aber keine Inzucht gibt, sind die Schildkröten-Männchen dafür deutlich weniger ortstreu, wie die Forscher im Fachmagazin "Proceedings of the Royal Society B" berichten. Das Wissen um dieses Verhalten hilft dabei, die extrem bedrohte Art künftig besser zu schützen.
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Sie schwimmen tausende von Kilometern, um ihre Eier wieder an den Ort ihrer eigenen Geburt abzulegen: Unechte Karettschildkröten sind extrem ortstreu. Welchen biologischen Sinn dies hat, haben jetzt deutsche Biologen aufgeklärt. Demnach vererben die Mütter ihrem Nachwuchs genau die Immun-Ausstattung, die diesen am besten vor den Parasiten und Erregern an ihrem Geburtsort schützt. Damit es aber keine Inzucht gibt, sind die Schildkröten-Männchen dafür deutlich weniger ortstreu, wie die Forscher im Fachmagazin "Proceedings of the Royal Society B" berichten. Das Wissen um dieses Verhalten hilft dabei, die extrem bedrohte Art künftig besser zu schützen.
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Quelle: www.scinexx.de
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